Hormontherapie

Die Balance des Hormonsystems

Female menstrual cycle, ovulation process and hormone levels, detailed medical illustration.

Hormonelle Veränderungen gehören zum Leben. Von der Kindheit bis ins hohe Alter regulieren die hormonellen Botenstoffe viele lebensnotwendige Funktionsabläufe in unserem Körper. Doch dieses sensible System ist auch sehr anfällig für Störungen.

Die Symptome sind oft vielfältig, wenn das Hormonsystem aus der Balance gerät. Nicht nur die bekannten Beschwerden der Wechseljahre oder das Prämenstruelle Syndrom sondern auch Angstzustände, Schlaflosigkeit oder Fibromyalgie (Faser-/Muskelschmerz) können durch hormonelle Veränderungen begründet sein.

Die Psyche steht unter Einfluss der Schilddrüsen- und Geschlechtshormone. Schilddrüsen- und Nebennierenhormone halten sich gegenseitig aufrecht und in Balance. Stresshormone wie Adrenalin, Noradrenalin stehen in Beziehung zu Botenstoffen wie Serotonin oder Dopamin (Glückshormone). Alle zusammen beeinflussen unser Wohlbefinden zum Guten oder Schlechten.

Östrogendominanz, ein Ungleichgewicht zwischen Östrogen und Progesteron löst Gewichtsprobleme, starke Blutungen, Myom- oder Zystenbildung und Wassereinlagerungen aus. Der relative Mangel an Progesteron führt zu depressiven Verstimmungen und Libidostörungen. Fibromyalgie-Symptome finden sich häufiger bei Mangel.

Testosteronmangel hat bspw. eine erektile Dysfunktion zur Folge und nimmt Männern und Frauen die Tatkraft. Cortisol, unser natürliches Nebennierenhormon, stellt in Stress-Situationen Energie zur Verfügung, reguliert Blutdruck und Blutzucker und wirkt stark entzündungshemmend. Schübe chronisch-entzündlicher Erkrankungen wie z.B. Neurodermitis sind nicht selten von Cortisolmangel begleitet.

Übrigens: Grundsubstanz aller Hormone ist das Cholesterin! Geht der Cholesterinspiegel in der Mitte des Lebens hoch, kann es daran liegen, dass es nicht abgerufen wird zur Hormonbildung.

Anders als die bekannte Hormonersatztherapie unterstützt die natürliche Hormontherapie schonend das Gleichgewicht zwischen Östrogen, Progesteron, DHEA (Steroidhormon), Testosteron, Cortisol und den Schilddrüsenhormonen.

Hormontherapie ist Präzisionsarbeit.

Neben einer ausführlichen Anamnese gehört ein Speicheltest zur Bestimmung der freien biologisch aktiven Hormone zur Grundlage der Therapie. Hormone entfalten schon in sehr geringen Konzentrationen (billionstel Gramm) ihre Wirkung. Aufgrund der geringen Größe der Hormone können diese nicht im Blut diagnostiziert werden. So sind homöopathisch aufbereitete bioidentische Hormone in der Potenz D4 ideal, um Mangelzustände zu lindern. Parallel dazu geht es darum, die hormonproduzierenden Organe und die Hirnanhangdrüse als Regulationszentrum anzuregen und deren Funktion zu normalisieren. Dies geschieht mittels Homöopathischer Heilmittel, Heilpflanzen, Vitalstoffen und Ernährungsberatung. Nach einigen Monaten empfehle ich eine Kontrolle des Hormonstatus. Das ist wichtig damit der der richtige Zeitpunkt zum Reduzieren der bioidentischen Hormone oder anderen unterstützenden Hilfsmittel ermittelt werden kann. Dem Körper soll hierbei lediglich eine Hilfe angeboten werden, ohne ihm seine Arbeit „abzunehmen“.

Die bioidentischen Hormonpräparate sind auch für Vegetarier und Veganer geeignet!

Natürliche Hormontherapie – statt künstliche Ersatztherapie.

Ich bin Mitglied des Netzwerks „Hormonselbsthilfe“ in Deutschland (www.hormonselbsthilfe.de), in dem Ärzte, Heilpraktiker und Apotheker im Sinne einer natürlichen Hormonunterstützung zusammenarbeiten.